Wirsing-Linsenroulade

Manchmal ist es offensichtlich wirklich so, dass man für die besten Rezepte kein Kochbuch braucht, sondern nur seiner Phantasie und seinem Gefühl freien Lauf lassen sollte. Heute wollte ich unbedingt Wirsingrouladen essen, hatte aber kein passendes Rezept vorhanden. Die Rezepte, die ich hatte, klangen umständlich und erforderten viel zu viele Zutaten. Also improvisierte ich mit den Zutaten, die ich noch hatte und die ich heute gekauft hatte. Und siehe da – die Rouladen wurden so gut, dass ich das Rezept gleich mal hier verewigen werde ;-).

Zutaten:

  • einige große Blätter Wirsingkohl
  • eine halbe Tasse braune Berglinsen
  • 1/2 Würfel Gemüsebrühe
  • 250g Chamignons
  • 1 grüne Paprika
  • 1/2 Zucchini
  • Rapsöl
  • Muskat, Pfeffer, Thymian
  • Sojasahne

Die Linsen in Gemüsebrühe ca. 15 Min. kochen. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, Zucchini und Paprika in kleine Stücke schneiden und braten. Champignons ebenfalls klein schneiden, zu den Zucchin- und Paprikastücken geben und mitbraten. Nebenbei die Wirsingblätter blanchieren. Sobald die Gemüsepfanne fertig ist, die fertiggekochten Linsen hinzugeben, Pfeffer, Thymian und Muskat hinzufügen. Anschließend ein paar Schlucke Sojasahne hinzufügen und in der Restwärme einkochen lassen.

Wirsingblätter ausbreiten und mit der Linsen-Gemüsefüllung füllen, wie ein Brief zusammenfalten und in eine ofenfeste Form geben. Alles mit Rapsöl beträufeln und 30 Min. im vorheizten Backofen bei 200 °C Umluft garen. Evtl. zwischendurch mit etwas Wasser besprenkeln (falls die Wirsingblätter an irgendeiner Stelle braun und trocken werden sollten).

FERTIG – köstlich und sicherlich nicht ungesund :)!

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Ein Gedanke zu „Wirsing-Linsenroulade

  1. Risto

    Cool :)! Improvisieren mit verhältnismässig einfachen Zutaten ist gut. Diese ganze fixe Idee, dass man kein „snärtiges“ und „snoffsiges“ Gericht ohne zig unterschiedliche oberexotische Zutaten zubereiten könnte, ist einfach nur lächerlich.

    Ist auch sonst wirklich ärgerlich, wenn man im Kochbuch ein interessant klingendes Rezept entdeckt und es gerne mal ausprobieren würde, darauf aber deshalb verzichten muss, weil man über die erforderlichen Zutaten vielleicht nicht mal im Internet richtig fündig wird (sprich: auch wenn man im Prinzip erfahren würde, worum es geht, ist es oft noch ein ganz eigenes Kapitel, wo in der eigenen Heimatregion diese Zutaten überhaupt verkauft werden).

    Antwort

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