Waffeln [vegan]

Ich habe den Blog in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt *Staub wegpust*, was an ganz verschiedenen Gründen liegt. Insgesamt genieße ich es, mit dem Studium fertig zu sein und mir geht es im Moment viel besser als die ganzen letzten Jahre. Muss ja auch mal gesagt werden!

Heute habe ich endlich wieder mal was für euch und zwar DAS Waffelrezept. Vegan natürlich. Ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder vegane Waffelrezepte ausprobiert. Alle Waffeln waren zwar ganz ok, aber eben auch nicht der Superkracher. Doch letzten Sommer überraschte mich ein Rezept wirklich positiv. Allerdings musste die Verfeinerung noch bis nach Weihnachten warten, da ich bis dahin zu Hause noch kein eigenes Waffeleisen besaß. Nun habe ich die Waffeln schon bestimmt 4 Mal erneut gebacken, immer mal wieder ein bisschen herumprobiert und traue mich nun endlich das Rezept auch hier im Blog zu veröffentlichen. Es ist soooo lecker ❤ !!!

DSC_0738

Zutaten (für ca. 8 Waffeln):

  • 120 ml Wasser
  • 70 g Rapsöl
  • 350 ml Sojamilch
  • 1 EL Backpulver
  • 2 EL Zuckerrübensirup (aka „Rübenkraut“)
  • 45 g gemahlene Leinsamen
  • 240 g Mehl (z.B. 50% 405er Weizenmehl und 50 % 630er Dinkelmehl)
  • Puderzucker

Leinsamen mit Wasser mit dem Pürrierstab vermixen, bis daraus ein weißliches, etwas dickliches Gemisch geworden ist.

Dann – mit Ausnahme des Puderzuckers – alle anderen Zutaten in eine Rührschüssel geben, Leinsamengemisch hinzufügen und alles mit dem Knethaken durchrühren, bis daraus ein gleichmäßiger Teig geworden ist. Der Teig ist nicht ganz flüssig, eher ein bisschen zäh.

Nun jeweils eine kleine Kelle im Waffeleisen backen (bei mir reicht Stufe 2-3 aus) und hinterher mit Puderzucker bestreuen.

FERTIG!

DSC_0735

Einige Anmerkungen:

Da die Waffeln an sich nicht so viel Süße enthalten, ist der Puderzucker wichtig für den Geschmack. Ich muss mein Waffeleisen nicht einpinseln – die Waffeln bleiben nicht am Waffeleisen haften und lassen sich (meist) gut lösen.

Man kann statt Zuckerrübensirup natürlich auch normalen Zucker verwenden, aber für das Aroma finde ich Zuckerrübensirup einfach besser. Ich habe die Waffeln schon mit verschiedenen Mehlsorten gebacken. Funktioniert hat es immer. Ich bin kein Mehlexperte, aber als ich nur mit 630er Dinkelmehl gebacken habe, wurden sie nicht ganz so knusprig. Nur mit 405 er Weizenmehl wurden sie äußerst lecker, aber klebten leicht am Eisen fest. Deshalb werde ich in Zukunft lieber mischen.

Bin gespannt auf eure Rückmeldungen! Ich erinnere mich noch, dass ich bei den nicht veganen Waffeln meiner Kindheit nach dem Essen immer an einem ungesunden Völlegefühl litt. Bei diesen Waffeln ist das irgendwie anders – man kann sich mästen und fühlt sich hinterher immer noch gut 😀 .

 

 

 

 

Advertisements

3 Gedanken zu „Waffeln [vegan]

  1. Silberblut

    Geilo!
    Meine Veganen Waffeln waren immer ein Disaster… Aber das Rezept werde ich mal wagen 🙂 Die Leinsamen ersetze ich vielleicht durch Chiamehl, das habe ich sowieso hier… Ich habe ein Waffeleisen für so dicke Herzwaffeln… das ist nicht so toll. Aber wenn das Rezept sich bewährt könnte ich mir vorstellen ein neues zu kaufen 😀
    Waffeln… ich hatte sooo lange keine Waffeln mehr…

    Antwort
    1. Heike Autor

      Bin total gespannt auf deine Rückmeldung! Wenn’s mit Chia nicht klappen sollte, probiere es auch mal mit Leinsamen 😉 .

      Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s