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Wurmmütze

Auf die Wurmmütze bin ich im Laufe der Jahre wiederholt in verschiedenen Blogs gestoßen. Mir gefiel sie schon immer, doch ich glaubte, dass sie mir nicht stehen würde, da ich keinen „Mützenkopf“ habe.

Aus diversen Gründe habe ich jetzt doch eine gestrickt – und bin begeistert. Meine Befürchtungen bewiesen sich als unwahr… ich finde, dass der Wurm gut zu mir passt, viel besser als meine alte Mütze.

Außerdem ist der Wurm kinderleicht und schnell zu stricken, sehr anpassungsfähig und macht trotzdem was her.

Gestrickt habe ich ihn wie angegeben mit der Cool Wool von Lana Grossa, die zufälligerweise meine Lieblingswolle ist (nein, das hier ist kein Werbebeitrag, Ehrenwort!). Sie liegt einfach immer so perfekt in der Hand, ist weich, anschmiegsam und gut verarbeitet. Und es gibt so schöne Farben zur Auswahl. Gut im Voraus zu wissen: Von der Hauptfarbe braucht man für Größe M etwas mehr als 1 Knäuel, von der Nebenfarbe etwas weniger als 1 Knäuel.

In der Hauptfarbe habe ich jeweils 6 Reihen gestrickt (die erste Reihe links, dann 5 x rechts) in der Nebenfarbe 4 Reihen. Das Ganze habe ich 8 x wiederholt. In der Anleitung sind 10 Wiederholungen empfohlen – für mich wäre das zu viel gewesen, da ich keine Schlabbermütze wollte.

Im Nachhinein ärgere ich mich jedoch, dass ich für mich (Kopfgröße 56) die mittlere Größe gestrickt habe. Der Wurm sitzt recht locker, die kleine Größe hätte wahrscheinlich perfekt gewesen.

Habt ihr den Wurm auch schon gestrickt? Was ist eure Lieblinswolle?

Dieser Beitrag ist bei der Aktion RUMS verlinkt.

Winterwaldmütze

Wer erinnert sich noch an meine Winterwaldsocken? Damals, also im März, kündigte ich ja an, auch noch eine Winterwaldmütze stricken zu wollen. Im Frühjahr und (Früh)Sommer hatte ich jedoch so viel um die Ohren, dass ich von Handarbeit nur träumen konnte. Aber Ende Juli habe ich mich dann endlich aufgerafft. Und im Urlaub in Finnland hatte ich ja schließlich genug Zeit.

Endlich ist sie fertig, die Winterwaldmütze und heute sogar beim Creadienstag verlinkt:DSC_1167

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Gestrickt ist das gute Teil aus 4-fädiger Sockenwolle (mit Außnahme der weißen Hebemaschen, die sind aus Leinen-Polyester-Mix-Effektwolle). Eine Mütze aus Sockenwolle – ist die denn nicht viel zu dünn?! Jein. Sockenwolle ist sicherlich nicht das optimale Mützengarn, aber in Kombination mit den Hebemaschen wird das Strickstück kompakter und dicker. Den unteren Rand habe ich außerdem mit doppeltem Faden gestrickt (undenbkar, den nur mit einfachem Faden zu stricken). Somit wurde das Ganze doch eine recht runde Sache und ich konnte weiter meine dunkelgrünen Sockenwollreste abbauen.

Die Optik ist vielleicht etwas Geschacksache, aber ich wollte einfach mal was anderes machen und brauche ständig neue Herausforderungen, an denen ich meine grauen Zellen ein bisschen trainieren kann 😉 . Die komplette Mütze habe ich nämlich selbst entworfen, was in unzähligen Aufribbelaktionen mündete (ich muss das Mützenstricken noch üben… meine ursprüngliche Version hätte einem Riesen mit Kopfgröße 80 gepasst… ^^‘ ).

Habt ihr schonmal mit Hebemaschen gestrickt? Welches sind eure liebsten gratis Mützenanleitungen im Internet? Bin immer noch auf der Suche nach einem anpassparen Grundmodell, dass gut funktioniert…