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Socken mit „Muitaihania“-Muster

So manches Handarbeitsprojekt aus dem vergangenen Jahr wollte ich ja noch hier dokumentieren. Mein letztes Projekt, aber gleichzeitig eins meiner liebsten, waren die Muitaihania-Wintersocken.

Muitaihania ist eine Art Designblog aus Finnland. Über Farben und Geschmäcker mag man streiten, aber die Sockemuster von Muitaihania sind der Kracher. Im Herbst gab es wieder einen Socken-Knitalong und diesmal habe ich mitgemacht.

Was soll ich sagen? Ich liebe, liebe, liebe diese Socken ❤ .

Die Anleitung findet ihr hier: http://www.muitaihania.com/2016/11/15/muitaihaniasyyssukat-alusta-loppuun/ . Keine Sorge, das schafft ihr auch ohne Finnischkenntnisse 🙂 .

Wichtig ist allerdings zu beachten, dass sich die Maschenzahl von 64 Maschen nach dem Stricken der Ferse auf 60 Maschen verringert.

Einige weiter Anmerkungen:

Ich bin sehr schlank… trotzdem musste ich die Socken kürzer stricken als in der Anleitung, da ich sie nicht über meine strammen (?!) Waden bekam. Das ist aber kein Problem, man kann ja einfach einen Teil vom Muster weglassen.

Für die Ferse gibt es keine Anleitung, da sollte man einfach seine Lieblingsferse stricken…

Generell sind Mustersocken nicht wirklich elastisch… deshalb wirklich die Musterfäden immer gaaanz schön locker hinten mitführen. Es darf nicht zu stramm sein. Falls das trotz aller Vorsicht (wie bei mir) passieren sollte: Eine kleine „Operation“ im Nachhinein kann die Socken noch retten. Einfach dort, wo der Faden beginnt, einen neuen Faden durchziehen und mit einer stumpfen Nadel dem Verlauf des alten Fadens folgen. Nach der engen Passage den alten Faden rausziehen und mit dem neuen Faden zusammenknoten.

Herbstsocken im Frühjahr

Die letzten 1-2 Wochen spüre ich den Frühling so stark in mir. Ich stehe nicht nur freiillig früh auf, sondern auch die Plagerei mit der Masterarbeit ist schon fast wieder vergessen und ich würde mich so gerne in ein neues Abenteuer stürzen. Leider wartet da draußen im Moment aber kein neues Abenteuer nach meinem Geschmack. Irgendwie ist ab einem gewissen Alter die Zeit der Abenteuer vorbei. Darüber habe ich heute viel nachgedacht und mir vorgenommen, über das Thema bald zu bloggen.

Nun jedenfalls sitze ich hier, implodiere innerlich vor Abenteuerlust (jepp, am liebsten würde ich gerade mit Andreas Kieling losziehen und ein paar Wochen in der Wildnis campieren o_O ) und stricke Socken…

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Immerhin sind sie schön geworden – meine Frühlingssocken in den geliebten Herbstfarben, die ich heute auch mal bei RUMS verlinkt habe. Die Inspiration dafür (und für viele weitere paar Socken…) habe ich bei Stine und Stich gefunden.

Das Muster lässt sich super gut stricken, das einzig wirklich Lästige ist das Vernähen der Fäden. Die Ferse ist wieder verstärkt, diesmal nach dieser Anleitung. Gefällt mir bislang gut.